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ECLAT Konzert 6

/ hybride Produktionen

Enno Poppe: Stoff
für Ensemble

Iris ter Schiphorst: Whistle-Blower
für Solo-Blockflöte mit Effektgeräten, Sampler und StreichensembleUA*

Alexander Schubert: Convergence
für fünf Streicher und Künstliche IntelligenzUA der Neufassung

Jeremias Schwarzer, Blockflöte
Ensemble Resonanz
Leitung Peter Rundel

*„Whistle-Blower“ wurde von der Kunststiftung NRW für den Solisten Jeremias Schwarzer im Rahmen des von ihm konzipierten Projektes „Neue Blockflötenkonzerte“ in Auftrag gegeben.

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In Iris ter Schiphorsts „Whistle-Blower“ wird die Solo-Blockflöte durch Effektgeräte und Sampler zu einer Art virtuellem Blockflötenorchester vervielfacht. In diesem fluktuierenden Pfeifen und Tosen, in performativer Polyphonie hält das Streicherensemble mit groovenden rhythmischen Mustern das Systemstabil. Ein emphatisches Plädoyer für die Systemrelevanz des Investigativen Journalismus als Trigger für eine faire und offene Gesellschaft. Im Konzertprogramm des Ensemble Resonanz vermittelt Whistle-Blower in hybrid angelegtem, Aufnahmen und Live-Performance überlagerndem Format zwischen einem ganz analog klanggewaltigen Werk Enno Poppes und dem auf einem KI-Programm basierenden Rechenexperiment von Alexander Schubert, das in der allmählichen Verwandlung der Identitäten auf der Bühne ein immersives Erlebnis verspricht: „Wir sind parametrisch. Alles, was parametrisch ist, kann verändert werden. … Normalerweise sehen wir diese Schieberegler nicht. Diese Werte. Diese Einstellräder. Aber sie können in unser Bewusstsein dringen. …“

In Iris ter Schiphorst's "Whistle-Blower", the solo recorder is multiplied by effect devices and samplers into a kind of virtual recorder orchestra. In this fluctuating whistling and roaring, in performative polyphony, the string ensemble keeps the system stable with grooving rhythmic patterns. An emphatic plea for the systemic relevance of investigative journalism as a trigger for a fair and open society. In the concert programme of Ensemble Resonanz, Whistle-Blower mediates in a hybrid format, overlapping recordings and live performance, between an entirely analogue work of Enno Poppe with a powerful sound and Alexander Schubert's computational experiment based on an AI programme, which promises an immersive experience in the gradual transformation of identities on stage: "We are parametric. Everything that is parametric can be changed. ... Normally we don't see these sliders. These values. These dials. But they can enter our consciousness. …“

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