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/ Stuttgart / Theaterhaus / T3

terra nera. Musik in SzenenUA

Musik und Konzept: Saskia Bladt
Klangobjekte, Ausstattung: Sophie von Arnim
Kompositionsdramaturgie: Martin Spura

Neue Vocalsolisten
Johanna Zimmer, Sopran / Susanne Leitz-Lorey, Sopran / Truike van der Poel, Mezzosopran / Daniel Gloger, Countertenor / Martin Nagy, Tenor / Guillermo Anzorena, Bariton / Andreas Fischer Bass

Emily Yabe, Violine
Jens Fuhr, Klavier
Chasper-Curò Mani, Bariton
Elizabeth Waterhouse, Tanz
Eliane Fankhauser, Blockflöten

Koproduktion Münchener Biennale und Musik der Jahrhunderte Stuttgart
Gefördert durch die
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Dauer ca. 80 Minuten

Karten
Einzelkarten 18 € / 12 €
Erhältlich auch in Pass 1, 2, 3, 4 und 6
Schüler*innen und Studierende 5 € (mit gültigem Ausweis)

English version see below

Saskia Bladt, Sophie von Arnim und Martin Spura verbindet eine langjährige intensive Zusammenarbeit. Sie entwickeln klare räumliche Konzepte, die durch Klangobjekte, Bewegung und Licht sichtbar und durch die musikalisch-szenische Komposition bespielt werden.
Die Poesie von Sophie von Arnims visueller Arbeit entsteht auf der Basis von rein funktionalen Klangskulpturen: Objekte, Kleidung, Bewegung entwickeln sich aus einer inneren musikalischen Notwendigkeit. Diese Klangobjekte beeinflussen maßgeblich die Klangwelt von Saskia Bladt, während Martin Spura die einzelnen Momente im Gesamtfluss eines Werkes durch mythologische und poetische Deutungen ausleuchtet und kontextualisiert.

Das Interesse der drei Künstler*innen liegt in der Erforschung von integralem Musiktheater, also in szenischen Kompositionen auf der Basis mythischer Opernstoffe, die dazu einladen, nicht im klassischen Regietheatersinn psychologisiert, sondern szenisch komponiert zu werden. Die drei verbindet eine enge Zusammenarbeit mit der Geigerin Emily Yabe, dem Bariton Chasper-Curò Mani, dem Pianisten Jens Fuhr, der Tänzerin Elizabeth Waterhouse und der Mittelalterforscherin Eliane Fankhauser.

Auf dieses besondere und aufeinander eingeschwungene Team stößt das experimentierfreudige Sängerteam der Neuen Vocalsolisten. Gemeinsam bringen sie bei ECLAT das Musiktheaterprojekt terra nera zur Uraufführung, das bei der Münchener Biennale im vergangenen Sommer seinen suchenden Anfang genommen hat.
„Mit dem Himmelsstürmer Don Quixote stürzen wir auf die schwarze Erde und erfahren so das Scheitern als etwas Ur-Menschliches. Doch selbst hier, in der Schwärze des Abgründigen, schimmern Lichtfunken. Sie treten als Klänge, Stimmen und Farben hervor, die das Echo des Dunklen, Geheimnisvollen in einer irdischen Hülle aus Trauer, Schmerz, Sehnsucht, Hoffnung und Liebe widerspiegeln.“ (S.B.)

 

Saskia Bladt, Sophie von Arnim and Martin Spura have worked together intensively for many years. They develop clear spatial concepts, which become visible through sound objects, movement and light and are played on through the musical-scenic composition.
The poetry of Sophie von Arnim's visual work is based on purely functional sound sculptures: objects, clothing, and movement develop from an inner musical necessity. These sound objects decisively influence the sound world of Saskia Bladt, while Martin Spura illuminates and contextualizes the individual moments in the overall flow of a work through mythological and poetic interpretations.

The three artists explore integral music theatre, i.e. scenic compositions on the basis of mythical opera themes, which invite us not to be psychologised in the classical sense of director’s theatre, but to be composed scenically. The three are linked by close collaboration with violinist Emily Yabe, baritone Chasper-Curò Mani, pianist Jens Fuhr, dancer Elizabeth Waterhouse and medieval researcher Eliane Fankhauser.
The Neue Vocalsolisten’s team of experimental singers will be joined by this special and harmonious team. Together they will premiere the music theatre project terra nera at ECLAT, which began at the Munich Biennale last summer.

"With the romantic idealist Don Quixote, we plunge into the black earth and experience failure as something primal human. But even here, in the darkness of the fathomless, sparks of light shimmer. They appear as sounds, voices and colours that reflect the echo of the dark, mysterious in an earthly shell of grief, pain, longing, hope and love". (S.B.)

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