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/ Stuttgart / Theaterhaus / T2

Malte Giesen: FRAME 
Transmediales Musiktheater (2018-20)
Kompositionsauftrag von Musik der Jahrhunderte

Konzept, Komposition, Elektronik: Malte Giesen
Regie: Thomas Fiedler
Kostüme: Astrid Eisenberger
Technische Leitung: Ingo Jooß

Neue Vocalsolisten
Johanna Vargas, Sopran / Truike van der Poel, Mezzosopran / Martin Nagy, Tenor / Guillermo Anzorena, Bariton / Andreas Fischer, Bass

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Markus Schwind, Trompete / Andrew Digby, Posaune / Hubert Steiner, Gitarre / Florian Hoelscher, Klavier / Boris Müller, Schlagzeug / Erik Borgir, Violoncello

Eine Produktion von Musik der Jahrhunderte
Mit freundlicher Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung

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Kartenpreise

Karten beim Theaterhaus Stuttgart

English version see below

Das transmediale Musiktheater FRAME kommentiert die Wahrnehmungsveränderungen und -manipulationen in einer komplexen, globalen, digitalisierten und medial geprägten Welt. In unserer medialen Umgebung wird pausenlos sublimiert, raffiniert, verarbeitet, kontextualisiert, gedeutet. Die Deutung öffentlicher Ereignisse wird durch mediale Inszenierungen kontrolliert, politische Inhalte werden durch Ästhetisierung oftmals übertüncht. Und die künstlerische Arbeit verschiebt sich vom Bereich des Erfindens hinein in den Bereich des Findens. Malte Giesen findet in diesen medialen Phänomenen das Material für sein Musiktheater. Er erfindet ein komplexes Spiel von kommentierter, kontextualisierter, präparierter, dokumentierender Bühnen- und Raummusik, von verstecktem und absurdem Theater, mit vorproduziertem und mit Live-Video und mit Formaten der Populär- und Netzkultur. So wird FRAME zu einem präzisen, verblüffenden, bissigen wie unterhaltsamen Kommentar zum Thema Framing.

The transmediale music theater FRAME comments on the changes and manipulations of perception in a complex, global, digitalized and media-influenced world. In our medial environment, we constantly sublimate, refine, process, contextualize and interpret. The interpretation of public events is controlled by media spectacles, political contents are often masked by aestheticization. And artistic work shifts from the realm of invention into the realm of finding. Malte Giesen finds the material for his musical theatre in these media phenomena. He invents a complex game of commented, contextualized, prepared, documenting stage and space music, of hidden and absurd theatre, with pre-produced and live video and with popular and net culture formats. Thus FRAME becomes a precise, astonishing, biting and entertaining commentary on the subject of framing.

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